Wie du mich siehst – Noten

2,00 

Aus dem Album: „Auch dann, wenn ich nicht glauben kann“, Andi Friesen (friesand@gmail.com)

Verkauft von: Andreas Friesen
Text & Musik: Andreas Friesen
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Beschreibung

Bibelzitate:

Römer 12,3: „Überschätzt euch nicht, sondern bleibt ehrlich und bescheiden im Urteil über euch selbst…“

1. Korinther 15,10: „Alles, was ich jetzt bin, bin ich allein durch Gottes Gnade…“

1. Johannes 3,20+21: „Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott barmherziger mit uns ist als wir selbst. Er kennt uns ganz genau. Kann uns also unser Gewissen nicht mehr verurteilen, meine Lieben, dann dürfen wir voller Freude und Zuversicht zu Gott kommen.“

Gedanken zum Lied:

Ich entdecke bei mir immer wieder den Hang zu Überheblichkeit: Ich bin überzeugt davon, zu wissen, wie es richtig läuft, was wahr ist und was dran ist. Das müssten die anderen doch erkennen!

Dann wieder bin ich überzeugt davon, der und das Allerletzte zu sein, der ständig dieselben Fehler macht und gar nichts auf die Reihe bekommt.

Wie wäre es mit einem Ding dazwischen? Bzw. besser noch: Wie wäre es, wenn ich mich selbst mit Gottes Augen sehen könnte?

Eine meiner Methoden, mit dieser Spannung umzugehen, ist Humor: Am besten kann ich mich von meiner Arroganz oder von meiner Selbst­verachtung (je nach Situation) distanzieren, indem ich sie gedanklich auf die Spitze treibe und das Trügerische und Übertriebene darin auf diese Weise bloßstelle. Zum Beispiel: Ich bin bei einer Gelegenheit sehr eingenommen von mir selbst und sage mir dann in etwa absichtlich übertrieben: „Ja, das hast du wirklich toll gemacht! Niemand hat je etwas so toll gemacht, und niemand wird je wieder etwas so großartig hinbekommen. Gott kann schon sehr beeindruckt sein.“ – So in etwa. In dem Moment höre ich in der Regel auf, mich selbst und meine Leistung so ernst zu nehmen. Zumindest ein klei­nes bisschen. Und auch nur kurz.

Aus einer solchen Motivation heraus ist dieser Song entstanden, der teil­weise ebenfalls mit einem gewissen Augenzwinkern verstanden werden darf und soll. Besonders wichtig ist mir aber, in allen Situationen Gottes Blick auf mein Leben zuzulassen. Es kommt letzten Endes darauf an, wie er mich sieht, und nicht, wie ich in meinen Augen im Vergleich zu anderen ab­schneide.

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