Was mach ich nur – Noten dreistimmig

4,00 

Aus dem Album: „Auch dann, wenn ich nicht glauben kann“, Andi Friesen (friesand@gmail.com)

Verkauft von: Andreas Friesen
Text & Musik: Andreas Friesen
Arrangement: Andreas Friesen

Beschreibung

Bibelzitate:

Römer 12,15: „Freut euch mit den Fröhlichen! Weint aber auch mit den Trauernden!“

Kolosser 3,12: „Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm ge­hören. Darum soll jetzt herzliches Mitgefühl euer Leben bestimmen, ebenso wie Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld.“

Gedanken zum Lied

Es gibt Situationen, die mich sprachlos machen. Oder Situationen, in denen ich gerne etwas sagen würde und auch eine einfache Antwort zu haben glaube, aber merke, dass kein Wort, keine Floskel und auch sonst nichts, das ich sage oder denke, hilfreich ist.

Was mach ich nur, wenn eine Mutter an Krebs stirbt, während ihre Familie sie eigentlich braucht?

Was mach ich nur, wenn ein Freund über den Suizid eines guten Freundes weint?

Was mach ich nur, wenn eine Beziehung hoffnungslos auseinanderbricht?

Diese Liste lässt sich (leider) endlos fortsetzen.

Ich bin irgendwann an den Punkt gekommen, dass ich aufhören möchte, Erklärungen zu suchen, oder „Rezepte“ zu verordnen. Es gibt Situationen, in denen man keine Ratschläge braucht, sondern jemanden, der einfach nur da ist. Natürlich haben Menschen unterschiedliche Bedürfnisse und trauern auf verschiedene Weise. Oft merken wir nicht einmal, was in der anderen Person vorgeht.

In dieser Reflexion ist das Lied „Was mach ich nur“ entstanden. Eine Form der Fürbitte, ein modernes „Kyrie eleison“ (lateinisch „Herr, hab Erbarmen“ – oft Teil gottesdienstlicher Liturgie). Ich habe beim Singen des Liedes in der Regel bestimmte Personen und Schicksale vor Augen.

Mein Wunsch ist es, für betroffene Menschen zu beten und mich vor Gott mit ihnen zu solidarisieren. Aber dort möchte ich nicht stehen bleiben. Es heißt in der Bibel, dass wir der Körper von Jesus auf der Erde sind. So ein Körper ist etwas Physisches, etwas zum Anfassen, etwas, das messbare Vi­talzeichen hat: Wir können dafür sorgen, dass dieser Körper lacht, weint, Menschen nachgeht, sie umarmt… Ich glaube, dass Gott sich das in etwa so vorgestellt hat. Und ich möchte gerne ein Teil dieses Körpers sein.

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